Deutscher Fahrradpreis 2026 – VelObserver für Schulen ausgezeichnet — Idée 21

VelObserver Schule gewinnt Deutschen Fahrradpreis 2026

Kategorie „Service & Kommunikation"

Jugendliche machen Schulwege sichtbar – für mehr Sicherheit, bessere Planung und nachhaltige Mobilität

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung mit dem Deutschen Fahrradpreis 2026 in der Kategorie „Service & Kommunikation“. Prämiert wurde unser VelObserver für Schulen, der einen neuen Zugang zur Frage schafft, wie sicher und alltagstauglich Schulwege wirklich sind.

Im Zentrum des Projekts steht ein einfacher, aber wirkungsvoller Ansatz: Jugendliche dokumentieren ihre täglichen Schulwege selbst. Durch reale Befahrungen wird sichtbar, wo sie sich unsicher fühlen, wo Infrastruktur fehlt und welche Hindernisse dazu führen, dass Wege nicht aktiv mit dem Velo zurückgelegt werden. So entsteht ein unmittelbares Bild der gelebten Mobilität – aus der Perspektive derjenigen, die sie täglich erleben.

Aus diesen Beobachtungen entstehen partizipativ sogenannte «Sichere Velo-Schulwegkarten». Sie bündeln die Erfahrungen der Jugendlichen und machen sie für Schulen, Gemeinden und Planungsstellen nutzbar. Damit werden nicht nur Probleme sichtbar, sondern auch konkrete Grundlagen geschaffen, um Entscheidungen zur Schulweg- und Mobilitätsplanung besser zu treffen.

Sichere Schulwege sind dabei weit mehr als eine Frage der Infrastruktur. Sie entscheiden darüber, ob Kinder und Jugendliche selbstständig unterwegs sein können, ob sie sich sicher fühlen und ob nachhaltige Mobilität im Alltag tatsächlich möglich wird.

Der Deutsche Fahrradpreis ist für uns eine wichtige Bestätigung dieses Ansatzes – und zugleich eine Anerkennung für alle, die daran mitwirken: Schulen, Städte und Gemeinden, Partner:innen, Familien, Verkehrsplaner:innen und unser gesamtes Team. Und er zeigt vor allem eines: Wenn man Jugendliche ernsthaft einbezieht, entstehen Lösungen, die wirklich Wirkung entfalten.

Und falls Sie als Schule oder Gemeinde Interesse haben, den VelObserver ebenfalls einzusetzen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Das Projekt wird vom Fonds für Verkehrssicherheit (FVS) finanziert und in enger Zusammenarbeit mit der FHNW, Posmo, Datamap und IDEE21 umgesetzt.