Rue de caractères in Biel — Idée 21

Rue de caractères in Biel

Die zentrale Verkehrsachse zwischen Biel und Nidau soll zukünftig einen attraktiver Lebensraum für alle werden.

Biel
Kanton Bern
2023-2025

IDEE 21 war im Rahmen des Studienauftrags für den partizipativen Prozess zur Neugestaltung dieser zentralen Verkehrsachse zuständig. Die Bevölkerung und weitere Interessengruppen brachten sich in allen Phasen der Planung ein.

Auf der Achse «Bernstrasse–Aarbergstrasse–Ländtestrasse» verkehren täglich Tausende von Autos, Bussen, Lastwagen, Zufussgehende und Velofahrende. Die Strasse trennt die Quartiere und beeinträchtigt die Lebensqualität ihrer Bewohner:innen. Die Städte Biel und Nidau sowie der Kanton Bern wollen deshalb die Achse und den angrenzenden öffentlichen Raum aufwerten und neu gestalten. Sie haben 2023–2025 einen Studienauftrag mit vier interdisziplinären Planungsteams durchgeführt. Die Bevölkerung wurde bei allen vier Phasen über die gesamte Projektdauer miteinbezogen. Runde 410 Personen beteiligten sich an dieser partizipativen Planung. Dabei wurden verschiedene Formate angewendet.

Im Rahmen eines mehrstufigen partizipativen Prozesses wurden zunächst die Bedürfnisse der Bevölkerung und verschiedener Interessengruppen zur Neugestaltung der Achse «Bernstrasse–Aarbergstrasse–Ländtestrasse» erhoben. Zentrale Anliegen waren unter anderem bessere Veloverbindungen, sichere Querungsmöglichkeiten und die Minimierung von Schleichverkehr. Diese Erkenntnisse flossen in die Aufgabenstellung für vier Planungsteams ein und wurden während des gesamten Verfahrens laufend mit der Bevölkerung abgestimmt.

Das Siegerprojekt «Phoenix» wurde schliesslich im Herbst 2025 in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert und von der beteiligten Bevölkerung mehrheitlich positiv beurteilt. Besonders geschätzt wurden die starke Begrünung, die bessere Trennung der Verkehrsmittel, die Förderung des öffentlichen Verkehrs und der nachhaltigen Mobilität sowie die vorgesehene Geschwindigkeitsreduktion. Hinweise aus der Bevölkerung – insbesondere zu Querungen und zum Mittelstreifen – fliessen nun in die weitere Projektbearbeitung ein.

Weiterführende Informationen zum Projekt hier