Idée 21 — Kompetenzen

Partizipation umsetzen

Das Hauptziel von Partizipation ist es, die verschiedensten Akteur*innen eines Projektes zusammenzubringen, um ein gemeinsames Verständnis zu schaffen und mithilfe der kollektiven Intelligenz das Projekt zu verbessern. Je nach Beteiligungsgrad und Handlungsspielraum, welche die Auftraggebenden den verschiedenen Beteiligten einräumen wollen, wählen sie die Vorgehensweise für die Umsetzung aus:

Strategisches Design:
In der ersten Etappe eines Beteiligungsprozesses definieren wir mit unseren Auftraggebenden:
– den Rahmen des Auftrags
– die Projektführung und Governance
– den Handlungsspielraum für die verschiedenen Akteure und Interessengruppen.

Information:
Erste Stufe der Partizipation: Es mag selbstverständlich erscheinen, die an einem Projekt Beteiligten zu informieren. So selbstverständlich, dass es häufig vergessen geht. Oft wird vernachlässigt, wie ausschlaggebend die Art und Weise der Kommunikation für das Gelingen des Vorhabens ist. Wir stellen die Kommunikation und Transparenz ins Zentrum.

Mitsprache:
Zweite Stufe: Durch eine Konsultation der Projektbeteiligten kann das Verbesserungspotenzial erkannt werden. Die Projektträger können die Vorschläge aufnehmen, um ihr Vorhaben zu verbessern. Darauf folgt eine Ergebnisveranstaltung, während der die Berücksichtigung bzw. Nichtberücksichtigung der Vorschläge erklärt wird.

Mitentscheidung:
Dritte Stufe: Nach einer ersten Information der Beteiligten kann durch eine Konsultation Verbesserungspotenzial an den Tag gebracht werden. Der Projektträger kann die Vorschläge aufnehmen, um sein Vorhaben zu verbessern. Auf der Grundlage jener Vorschläge passen die Projektträger das weitere Vorgehen an und unterbreiten es wiederum allen Beteiligten. Dabei müssen die Grenzen dieses iterativen Prozesses dargelegt werden. Nach der Mitwirkungsphase folgt eine Ergebnisveranstaltung, während welcher die Projektträger ihre Entscheide und die Berücksichtigung oder Nichtberücksichtigung der formulierten Vorschläge erklärt.

Mitbeteiligung (Co-Creation)
Sobald alle Beteiligten informiert sind, übertragen die Projektträger ihnen einen Teil der Entscheidungsbefugnisse im Rahmen eines Mitentscheidungsprozesses und sie können das Projekt aktiv mitgestalten. Der iterative Prozess der Mitgestaltung  endet in einer gemeinsamen Entscheidung.
Für jeden weiteren Schritt des Projekts wird dieser iterative Prozess beibehalten. Am Ende jeder Etappe findet eine Ergebnisveranstaltung statt, während welcher die Projektträger jeden Schritt des Prozesses vorstellt und die Resultate darlegt. Dieses Vorgehen gilt vom Anfang bis zum Ende des Projekts, wobei die Beteiligten auch bis zur Umsetzungsphase einbezogen werden können.

Innovation fördern

DEE 21 ist eine Genossenschaft, die auch als Inkubator wirkt. Mit unserem Know-How und unserer Erfahrung können wir Innovation beschleunigen.

Dank unseren Kompetenzen in Wirtschaftsfragen eröffnen wir innovativen Projekten neue Perspektiven. Das Netz der Genossenschafterinnen und Genossenschafter deckt ein breites Spektrum an Fachwissen ab: von Politik-, Sport- und Umweltwissenschaften über Erfahrung in Unternehmensgründungen und Finanzverwaltung bis hin zur Geschäftsentwicklung.

Wir begleiten innovative Projekte mit hohem Wirkungspotenzial nach den Grundsätzen einer starken Nachhaltigkeit um sie selbsttragend zu machen.

 

Wandel mitgestalten

Angesichts der Umwelt- und Klimasituation entwickeln wir Konzepte, die es ermöglichen, unsere Gesellschaft in Richtung einer nachhaltigen Lebensweise, einer regenerativen Wirtschaft zu entwickeln.

DEFI VELO ist das Veloförderungsprojekt für Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren, entwickelt von der Label Vert GmbH, aus welcher IDEE 21 entstanden ist. DEFI VELO wurde 2011 lanciert und ist heute in 14 Kantonen der Schweiz tätig.

Die Ziele von DEFI VELO sind:

  • die Steigerung des Modalsplits des Velos bei den 15- bis 20-Jährigen
  • die Jugendlichen vermehrt zum Velofahren im Alltag motivieren und ihnen die dazu nötigen Kompetenzen vermitteln (Empowerment)
  • die Verkehrssicherheit der Jugendlichen erhöhen
  • ein positives Bild vom Velo als nachhaltiges Transportmittel aufzeigen

Das Projekt leistet einen innovativen Beitrag zur Bildung von Jugendlichen mit einer dreifachen positiven gesellschaftlichen Wirkung in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Sicherheit. Unser Ansatz ist eine angemessene Antwort auf eine echte Nachfrage. Nach DEFI VELO fühlen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicherer im Strassenverkehr und die Motivation zu einer regelmässigeren Velonutzung wird nachweislich erhöht.

DEFI VELO, ist ein effektiver Weg, um das Velofahren zu fördern.

Impact evaluieren

Es kann nur verbessert werden, was messbar ist. Die Beurteilung des Impacts unserer Handlungen ist unabdingbar, um zu einer starken Nachhaltigkeit zu gelangen und so die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UNO erreichen zu können. Wir messen den Impact in unseren internen Prozessen und binden diese Wirkungsmessung in die Projekte ein, welche wir in unseren verschiedenen Tätigkeitsbereichen entwickeln.

IDEE 21 begleitet Sie dabei, den Impact Ihrer Aktivitäten zu verstehen und zu messen sowie Ihre Nachhaltigkeitsziele zu definieren.