Neu bei IDEE 21: Rachel Kunstmann, Projektleiterin VelObserver — Idée 21

Neu bei IDEE 21

Rachel Kunstmann, Projektleiterin VelObserver

Neu bei IDEE 21: Rachel Kunstmann, Projektleiterin VelObserver

Wir freuen uns sehr, dass Rachel seit März als Projektleiterin (80%) unser interdisziplinäres, zweisprachiges Team verstärkt. Gemeinsam setzen wir neue Impulse für eine nachhaltige Entwicklung. Gerne stellen wir euch Rachel kurz vor.

Rachel, was sind deine Schwerpunktthemen bei IDEE 21?
Mein Hauptfokus liegt auf der Umsetzung des VelObserver für Schulen in der ganzen Schweiz. Schüler:innen können spielerisch mitbestimmen und bewerten, welche Schulwege sie als sicher empfinden. So gestalten wir gemeinsam ein sicheres, konfliktfreies und attraktives Velonetz.

Was treibt dich bei deiner Arbeit an und was bringst du mit?
Mein Studium der Umweltnaturwissenschaften mit Fokus auf Nachhaltigkeitstransformationen hat mir gezeigt: Es mangelt nicht an Ideen, sondern an echter Zusammenarbeit. Ich bringe Erfahrung in der Konzeption und Durchführung partizipativer Prozesse mit – besonders an der Schnittstelle von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Mich interessiert, wie Vertrauen entsteht und was es braucht, damit wirkungsvolle, mehrheitsfähige Lösungen entwickelt und umgesetzt werden.

Wo holst du Energie?
Ich tanke Energie in der Natur. Ob beim Schwimmen in einem kalten Bergsee, beim Bergsteigen auf unseren Gletschern, beim Klettern steiler Wände oder einfach beim Geniessen von Stille und Weite. Dort finde ich zurück zum Wesentlichen und erinnere mich daran, wie schön die Einfachheit sein kann. Es kann also sein, dass ihr mich hier und da mit Ski- und Bergsteigerausrüstung auf dem Velo trefft – denn am liebsten bin ich lange unterwegs, mit «Biomotor».

Warum bist du bei IDEE 21?
Mich inspiriert eure Vision, kollektive Intelligenz und Partizipation als Kraft für einen Wandel hin zu einer regenerativen Wirtschaft, einer solidarischen Gesellschaft und einer widerstandsfähigen Umwelt zu nutzen. Ich teile eure Überzeugung, dass echte Veränderung nur gemeinsam gelingt – über Sektoren und Disziplinen hinweg. Und ich bewundere, wie ihr diese Werte nicht nur formuliert, sondern als Team, als Genossenschaft und als Akteurinnen des Wandels tagtäglich lebt. Einen zentralen Hebel sehe ich dabei in der Zusammenarbeit zwischen der Romandie und der Deutschschweiz, die ich nun aktiv fördern darf. Denn diesen Wandel sollten wir gezielt über die inländischen Kulturbarrieren hinweg gestalten!